Vereinsdialog: In Dünstekoven wächst was ran

Vereinsdialog: In Dünstekoven wächst was ran

Drei Stunden dauerte der „Austausch auf Augenhöhe“ am 2. August 2017 zwischen Vertretern von RW Dünstekoven und des FVM. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Das hat sich für beide Seiten gelohnt!

FVM-Vizepräsident Jürgen Aust, Geschäftsführer Dirk Brennecke, Masterplan-Referent Moritz Fölger und der Kreisvorsitzende Jürgen Bachmann zogen ein genauso positives Fazit wie Harald Kuhring (1. Vereinsvorsitzender), Ralf Ellmer (Jugendleiter), Dirk Illgner (Abteilungsleiter Fußball) und Herbert Mahlberg (Vereinsadministrator).
Vorausgegangen war ein Gespräch, in dem die Vereinsvertreter zunächst ihren Verein ausführlich vorstellten. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde schnell deutlich, dass sich in Dünstekoven seit der Zusammenstellung des neuen Vorstands im Jahr 2013 viel bewegt hat: Die Umwandlung des Asche- in einen Rasenplatz, für die unter anderem eine Vielzahl an Unterstützern gewonnen werden konnte oder der Aufbau einer umfassenden Öffentlichkeitsarbeit in Form einer aktuellen Internetseite, eines Facebook-Profils und einer Vereins-App zeigen beispielhaft, in welchen Bereichen bereits Fortschritte erzielt wurden. „Auch das Engagement in der Gemeinde ist uns sehr wichtig“, führte Harald Kuhring aus, „so haben wir einen Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen und beteiligen uns beim Karnevalsumzug. Das steigert natürlich auch die Wahrnehmung unseres Vereins in der Gemeinde.“

Der Verein verfügt über eine Senioren-, fünf Jugend- und eine Alte-Herren-Mannschaft – und der Wunsch ist natürlich, diese Zahlen weiter zu steigern. Zentrales Thema im Dialog war es daher auch, wie der Verband die Weiterentwicklung des Vereins unterstützen und wie neue Mitarbeiter gewonnen und motiviert werden können. Jürgen Bachmann betonte: „Sprecht eure eigenen Mitglieder, vor allem die jungen, an und versucht, diese projektorientiert einzubinden.“ Dirk Brennecke ergänzte: „Der FVM bietet eine Vielzahl an Qualifizierungen sowohl für Vereinsvorstände als auch Trainer. Wir empfehlen jedem Verein, sich einen Entwicklungsplan zu überlegen, vor allem im Bereich junger Mitarbeiter. So entsteht für diese Menschen Rückhalt und Motivation.“

Auch die Einbindung eines FSJlers wurde thematisiert. Mit diesem besteht die Möglichkeit, sowohl Arbeiten auf hauptamtliche Schultern zu verteilen als auch z.B. durch das Angebot von AGs in Schulen weitere Mitglieder für den Verein zu gewinnen. Da der FVM über eigene Bildungsgruppen verfügt, haben FSJler im Fußball die Möglichkeit, ihre Bildungstage inklusive der Trainer-C-Lizenz auch fußballspezifisch zu absolvieren. Jürgen Bachmann zeigte sich von diesem Konzept überzeugt: „Während des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) hat man einen weiteren Mitarbeiter, der viele Aufgaben übernehmen kann.“ Weiter sagte er: „Nach Abschluss des FSJs sind die Chancen außerdem sehr groß, dass sich diese jungen Leute auch weiterhin im Verein engagieren, als Trainer oder im Vorstand.“

„Das war ein sehr interessanter Austausch. Es ist toll, dass so etwas gemacht wird und die Vereine diese Möglichkeit des Austauschs erhalten. Für mich war das heute ein Zeichen, dass auch wir wahrgenommen werden und dazugehören“, resümierte Ralf Elmer von Vereinsseite das Gespräch.
Jürgen Aust dankte für diese Einschätzung und ergänzte: „Auch für uns ist dieser Austausch sehr wichtig. Damit sich der Fußball weiterentwickeln kann, müssen wir im Dialog bleiben. Nur auf diese Weise kann sich der FVM als Dienstleister für seine Vereine weiter verbessern.“

Anlass des Abends war der FVM-Masterplan 2017-2019, der durch den DFB und seine Landesverbände initiiert wurde, um den Amateurfußball zu unterstützen und weiter zu stärken.

Teilnehmer
RW Dünstekoven: Harald Kuhring (1. Vorsitzender), Dirk Illgner (Abteilungsleiter Fußball)
Ralf Ellmer (Jugendleiter), Herbert Mahlberg (Vereinsadministrator)

FVM: Jürgen Aust (Vizepräsident), Jürgen Bachmann (Kreisvorsitzender), Dirk Brennecke (Geschäftsführer), Moritz Fölger (Referent Masterplan)

Foto: v.l.n.r.:
Dirk Brennecke, Dirk Illgner, Harald Mahlberg, Jürgen Aust, Harald Kuhring, Ralf Ellmer, Jürgen Bachmann

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