Ausschuss der Schiedsrichter zieht eine positive Bilanz
Die Anzahl der Unparteiischen steigt deutlich an
(VON MANFRED CHRISTOPH)
Rhein-Erft-Kreis.
Zur Winterpause der Saison 2025/26 zieht der Kreisschiedsrichterausschuss im Fußballkreis eine sehr positive Zwischenbilanz. In derZeit vom 1.Juli bis zum 23.Dezember 2025 wurden 4031 Spiele angesetzt. Davon entfielen1276 auf den Herrenbereich, 1.675 auf den Jugendbereich und 109 auf den Frauenfußball. Ergänzt wurde der Spielbetrieb durch 616 Einsätze von Schiedsrichter-Assistenten. Aufgrund von 1031 Spielrückgaben waren im gleichen Zeitraum insgesamt 5062 An- und Umsetzungen erforderlich.
Die Ansetzungen wurden im Jugendbereich von Malte Christoph und im Seniorenbereich von Christian Müller verantwortet. „Christian Müller und Malte Christoph leisten im Hintergrund eine herausragende Arbeit. Die hohe Zahl an Spielen und Umsetzungen zeigt, mit welcher Verlässlichkeit, Flexibilität und Ruhe sie den Spielbetrieb ehrenamtlich steuern. Ohne dieses Engagement wäre ein stabiler Ablauf in dieser Form nicht möglich“, würdigt Norbert Szyszka,Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses, Einsatz der beiden Ansetzer.
Nachhaltige Entwicklung
Besonders erfreulich ist die weiterhin positive E ntwicklung der Schiedsrichterzahlen. Während Ende 2021 - noch unter dem Eindruck der Pandemie – rund 250 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Kreis aktiv waren, liegt die Zahl zum Ende des Jahres 2025 bei 345.
Diese Entwicklung ist insbesondere der konsequenten Nachwuchsarbeit, der engen Zusammenarbeit mit denVereinen sowie der Unterstützung durch den Fußballkreis zu verdanken. Neue Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter erhalten weiterhin eine vollständige Erstausstattung, was den Einstieg ins Ehrenamt deutlich erleichtert.
„Die Zahlen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Entscheidend ist, dass wir nicht nur neue Schiedsrichter gewinnen, sondern sie auch langfristig begleiten und weiterentwickeln“,betont Norbert Szyszka.
Rückblickend ist zu dem ein Rückgang der Sportgerichtsverhandlungen etwa wegen Verfehlungen von Spielern oder Zuschauern gegenüber den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern festzustellen. Der Umgangston auf und neben den Sportplätzen hat sich insgesamt verbessert.
Schwerpunkte im Jahr 2026
Der Blick richtet sich nun auf das kommende Jahr. Bereits im Januar findet der nächste Anwärterlehrgang am Abtei-Gymnasium in Pulheim-Brauweiler statt. Damit soll die erfolgreiche Gewinnung neuer Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter fortgesetzt werden.
Im Sommer folgen mit dem Tag des Jungschiedsrichters sowie dem Saisonabschluss mit einem gemeinsamem Grillfest weitere feste Termine, die gezielt den Zusammenhalt und die Identifikation stärken sollen. Zudem bleibt die Aus- und Weiterbildung ein zentraler Schwerpunkt. Der regelmäßige Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen soll weiter eingefordert werden, um den hohen Leistungsstand langfristig zu sichern.
Auch besondere sportliche Höhepunkte wie das Pokalfinale bleiben wichtige Motivationstreiber für die zahlreichen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter.
Mit stabilen Strukturen und wachsenden Schiedsrichterzahlen sieht sich derKreisschiedsrichterausschuss damit gut aufgestellt für das Fußballjahr 2026