Beim diesjährigen Endspiel um den Bitburger-Pokal des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) stehen mit Luca Marx (27), Tarik Damar (27) und Sven Landgraf (28) gleich drei Schiedsrichter aus dem Fußballkreis Rhein-Erft auf dem Platz. Die Partie zwischen dem TSV Alemannia Aachen und Viktoria Köln wird am 24. Mai 2025 im Sportpark Höhenberg in Köln ausgetragen – im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure.
Das Endspiel leitet Luca Marx, der als Schiedsrichter in der Regionalliga im Einsatz ist. Unterstützt wird er an der Linie von Tarik Damar, ebenfalls Regionalliga-Schiedsrichter und etablierter Assistent in der 3. Liga, und Jens Grage aus dem Kreis Bonn. Als Vierter Offizieller ergänzt Sven Landgraf das Team – ein erfahrener Mittelrheinliga-Schiedsrichter.
Drei Karrieren mit einem gemeinsamen Ursprung
Alle drei Schiedsrichter haben ihre Laufbahn im Fußballkreis Rhein-Erft begonnen – zunächst auf den Sportplätzen der Region, später mit kontinuierlichen Aufstiegen bis in die höchsten Spielklassen des Verbands- und Profifußballs.
Luca Marx (SpVgg. Badorf/Pingsdorf) legte 2010 im Alter von 12 Jahren seine Schiedsrichterprüfung ab. Früh erkannte man sein Talent: Bereits ein Jahr später wurde er in den Kreisförderkader aufgenommen und leitete erste Spiele in der A- und B-Jugend auf Kreisebene. Durch konstant starke Leistungen folgte die Aufnahme in den Perspektivkader des FVM, mit Einsätzen in der A- und B-Junioren-Bundesliga sowie im Seniorenbereich auf Verbandsebene. Heute ist er als Schiedsrichter in der Regionalliga etabliert.
Tarik Damar (FC Hürth) fand 2013 als damals 15-Jähriger den Weg zur Pfeife. Auch er durchlief zunächst den Kreisförderkader und überzeugte mit seiner Spielleitung ebenso wie mit seiner Teamfähigkeit. Über den Perspektivkader des Verbandes erfolgte der Aufstieg in die Junioren-Bundesligen und schließlich in die Regionalliga. Parallel wird er seit vergangener Saison als Assistent in der 3. Liga eingesetzt.
Sven Landgraf (SV Weiden) absolvierte gemeinsam mit Luca Marx im Jahr 2010 seine Schiedsrichterprüfung – damals im Alter von 14 Jahren. Er sammelte früh Erfahrung in der Jugend-Bundesliga, war Assistent in der Regionalliga und ist heute als Schiedsrichter in der Mittelrheinliga aktiv. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement als Mitglied des Lehrstabs des Fußball-Verbands Mittelrhein, dem Kompetenzzentrum für Regelfragen im Verband.
Stimmen zum Spiel
„Es ist eine große Ehre, ein solches Spiel leiten zu dürfen“, sagt Luca Marx. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und darüber, dieses Finale mit zwei Kollegen aus dem eigenen Kreis leiten zu dürfen – das macht diesen Moment noch besonderer.“
Auch Tarik Damar und Sven Landgraf schauen dem Spiel mit Vorfreude entgegen:
„Der Finaltag der Amateure ist für alle Beteiligten ein echtes Highlight. Wir freuen uns sehr, gemeinsam als eingespieltes Team auf dem Platz zu stehen.“
„Die Ansetzung dieses Gespanns ist ein starkes Zeichen für die Qualität der Schiedsrichterarbeit in unserem Kreis“, betont Norbert Szyszka, Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses Rhein-Erft. „Wir freuen uns mit Luca, Tarik und Sven über diese Anerkennung – und wir sind überzeugt, dass sie den Fußballkreis Rhein-Erft beim Bitburger-Pokalfinale hervorragend vertreten.“
Das Finale als Bühne des Amateurfußballs
Der Finaltag der Amateure, der in den Stunden vor dem DFB-Pokalfinale ausgetragen wird, vereint alle Landespokal-Endspiele des Männerfußballs in einem bundesweiten Fußballfest. Der Sieger des Bitburger-Pokals qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals – mit der Aussicht auf ein Spiel gegen einen Profiverein.
Der Fußballkreis Rhein-Erft wünscht dem Schiedsrichtergespann viel Erfolg, eine souveräne Spielleitung und unvergessliche Momente beim Bitburger-Pokalfinale 2025.
