FVM-Stimmen zum Amateurfußball-Kongress

Nach intensiven Tagen kehrten die Mitglieder der FVM-Delegation mit vielen Erkenntnissen, voller Tatendrang und neuen Ideen vom Amateurfußball-Kongress in Kassel zurück. Lob gab es auch für die reibungslose Organisation und den intensiven Austausch unter den Teilnehmern.

 

FVM-Stimmen zum Amateurfußball-Kongress

Sahin Yildirim, Vereinsvorsitzender SpVg Frechen 20: "Für mich ist dieser Kongress ein Antriebsmotor für mein weiteres Engagement. Zuvor hatte ich manchmal das Gefühl, der einzige fußballverrückte zu sein, der tagtäglich ehrenamtlich an der Basis aktiv ist. Aber in Kassel habe ich erfahren, dass viele Menschen so für diese Sache brennen wie ich. Den Austausch mit den DFB-Vertretern in den Workshops fand ich konstruktiv und herzlich. Das hat gezeigt, wir kämpfen alle für die gleiche Sache, auch wenn wir manche Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln sehen."

Sandra Leipertz, Jugendleiterin FC Rasensport Tetz: "Der Kongress war spitze. Über allem schwebte die Begeisterung für den Fußball und den Verein. Ich habe erfahren, wie wertvoll ein Ehrenamtsbeauftragter sein kann und werde mich nun ich darum bemühen, diesen Posten auch bei uns im Klub zu schaffen. Ich habe mir ebenfalls vorgenommen, in diesem Jahr den Dank an die Ehrenamtler in den Vordergrund zu rücken. Außerdem war es sehr wichtig zu erfahren, wie und wo man Fördermittel für den Verein generieren kann."

Frank Wildermuth, Jugendleiter SV Menden: "Wir haben uns in einer sehr kompetenten Runde ausgetauscht, es gab keine Berührungsängste zwischen Vertretern von Verbänden, Kreisen und Vereinen. Gerade für die Gewinnung von ehrenamtlich engagierten Mitstreitern habe ich gute Tipps erhalten. Ich habe erfahren, wie man die Hemmschwelle für Späteinsteiger möglichst niedrig gestaltet und Neulingen die Angst davor nimmt, sich einzubringen. Ein „Kümmerer“ im Verein kann dabei wertvolle Dienste leisten. Einige Ideen sind bei uns im Klub in naher Zukunft umsetzbar."

Manuel Sanchez, Vereinsvorsitzender Casa de Espana Köln: "Es waren sehr intensive Tage. Man konnte auf Augenhöhe mit Verbandsmitarbeitern sprechen. Interessiert hat mich vor allem das Thema Digitalisierung. Wir setzen zwar im Klub schon einiges um, aber es ist mir klar geworden, dass es noch Luft nach oben gibt. Die Angebote von fussball.de könnten wir zum Beispiel zukünftig noch intensiver verwenden und dann wie eine eigene Homepage nutzen."

Lars Lüdeke, Jugendvorstand SV Falke Bergrath: "Es war ein sehr gelungener Kongress. Es hat Spaß gemacht, sich intensiv mit den anderen Teilnehmern auszutauschen. Dass Jogi Löw vor Ort war, darf man als den Beleg für seine Wertschätzung für den Amateurbereich werten."

Doris Mager, stv. Vorsitzende des Fußballkreises Euskirchen: "Wir haben alle auf Augenhöhe kommuniziert. Ich habe viele Kontakte geknüpft und werde diese Beziehungen weiter pflegen. Denn so ein Netzwerk hilft bei der Lösung vieler Probleme. Die Mitarbeiter des DFB erscheinen mir nun nicht mehr so weit weg wie vorher."

Dirk Illgner, Sportlicher Leiter SV Rot-Weiß Dünstekoven: "Ich fühle mich sehr gut mitgenommen. Mich hat das Thema Digitalisierung besonders interessiert und ich habe einiges erfahren. Ich glaube, dieser Kongress hat etwas auf den Weg gebracht. Man nimmt sich unserer Sorgen an."

Mark Degenhardt, Kreisjugendausschuss im Fußballkreis Euskirchen: "Ich bin hochzufrieden. Die Arbeitsphasen haben unheimlich viel Input erbracht. Vor allem, weil Menschen aus ganz Deutschland so offen miteinander diskutiert haben. Viele Schwierigkeiten ähneln sich. Bei der Gestaltung attraktiver Sportstätten und der Gewinnung von Ehrenamtlern gab es wertvolle Hinweise. Die wissenschaftlichen Vorträge waren etwas trocken und zu lang."

Jürgen Bachmann, Vorsitzender des Fußballkreises Bonn: "Man hat sich mitgenommen und ernst genommen gefühlt. Mehr Zeit zum Austausch wäre sicherlich noch schön gewesen. Aber auch so wurde deutlich, dass es zwar Unterschiede in der Verbandslandschaft gibt, aber im Grunde alle die gleichen Probleme haben. Die meisten suchen händeringend Ehrenamtler oder kämpfen mit einer maroden Infrastruktur. Dazu gab es wertvolle Hinweise."

Dirk Brennecke, FVM-Geschäftsführer: "Jeder hat gemerkt, dass Fußball und Verein für die Teilnehmer Heimat und Leidenschaft bedeuten. Was über allem schwebte, war aber auch die große Bereitschaft, etwas zu bewegen und wo nötig zu verändern. Dieses Aufbruchsignal nehme ich mit. Und diese Stimmung wird es möglich machen, Probleme zu lösen, auch wenn es nicht den einen Königsweg gibt, der für alle funktioniert."

Alfred Vianden, FVM-Präsident: "Die Fahrt nach Kassel war absolut lohnenswert. Die Organisation war perfekt und die Zusammensetzung der Kongressteilnehmer – auch die unserer Delegation – hat einfach gestimmt. Man hat gespürt, dass wir unheimlich viel voneinander lernen können, alle hochmotiviert sind und die Menschen aus Verbänden und Vereinen gemeinsam einiges bewegen können."

Weitere Informationen zum Amateurfußball-Kongress finden Sie hier.

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