Fußballkreis Rhein‑Erft stärkt Vereine beim Kinderschutz

Fußballkreis Rhein‑Erft stärkt Vereine beim Kinderschutz

Der Fußballkreis Rhein‑Erft geht beim Thema Kinderschutz und Gewaltprävention neue Wege – und versteht sich dabei ganz bewusst als Partner und Unterstützer der Vereine. Der Fußballkreis möchte die Vereine im Rhein‑Erft‑Kreis mit konkreten Angeboten entlasten und ihnen helfen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Fußball bestmöglich zu schützen. Kinderschutz ist für den Kreis ein zentrales Zukunftsthema und soll fest zur guten Vereinsarbeit dazugehören.

Auslöser sind zum einen die eigenen Erfahrungen aus der Praxis, zum anderen das Landeskinderschutzgesetz NRW, das seit 2022 den Schutz von Kindern und Jugendlichen noch stärker in den Mittelpunkt stellt. Für viele Vereine ist es eine Herausforderung alle Anforderungen und Erwartungen rund um Kinderschutz, Prävention und Schutzkonzepte alleine zu bewältigen. Genau hier setzt der Fußballkreis Rhein‑Erft an: mit einem klaren Signal "Ihr seid damit nicht allein – wir unterstützen euch".

 

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Vorsitzender Wolfgang Esser betont: "Kinderschutz ist für uns im Fußballkreis Rhein‑Erft kein Nebenthema. Wir wollen unsere Vereine gezielt unterstützen, damit sie sichere Strukturen schaffen können, ohne dabei allein gelassen zu werden." Er stellt klar, dass der Kreis voll hinter den neuen Angeboten steht und diese ausdrücklich als Service für die Vereine versteht.

Darüber hinaus bietet der Fußballkreis Rhein‑Erft eine individuelle Vereinsberatung an. Dieses Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Vereine, unabhängig von Größe, Liga oder bisherigen Vorerfahrungen. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Was hilft eurem Verein konkret weiter?“ Gemeinsam werden u. a. Strukturen und Verantwortlichkeiten sortiert, Verhaltensregeln verständlich formuliert, Abläufe für den Ernstfall geklärt und Wege aufgezeigt, wie eine respektvolle Vereins‑ und Fußballkultur gestärkt werden kann. Der Fokus liegt dabei immer darauf, den Vereinen praktische und umsetzbare Unterstützung zu geben – statt zusätzlichen Druckes aufzubauen.

Mit diesen Schritten macht der Fußballkreis Rhein‑Erft deutlich, wie wichtig ihm das Thema ist: Kinderschutz und der Schutz vor sexualisierter und interpersonaler Gewalt sollen kein Pflichtprogramm „von oben“ sein, sondern eine gemeinsame Aufgabe, bei der der Kreis an der Seite seiner Vereine steht. Die Botschaft ist klar: Die Vereine müssen diesen Weg nicht allein gehen – sie bekommen Beratung, Begleitung und konkrete Hilfestellungen angeboten.

 

Austausch und Beratung für Vereine

Kernstück sind Info‑ und Beratungsabende in vier Gebieten des Kreises – Nord, Süd, West und Ost. Ein Verein stellt jeweils sein Vereinsheim zur Verfügung, eingeladen sind alle Fußballvereine aus dem jeweiligen Gebiet. An diesen Abenden wird nicht nur informiert: Die Vereine bekommen die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen, eigene Situationen zu schildern und direkt eine erste Beratung zu erhalten. Ziel ist es, gemeinsam erste, machbare Schritte in Richtung Schutzkonzept zu entwickeln – abgestimmt auf die Realität der jeweiligen Vereine.

 

Gastgeber gesucht

Für unsere regionalen Info- und Beratungsabende suchen wir engagierte Vereine, die als Gastgeber auftreten und ihr Vereinsheim für eine Veranstaltung zur Verfügung stellen möchten.

 

Ansprechperson

Interessierte wenden sich an:

Max Röbel
Jugendbildungsbeauftragter des KJA Rhein‑Erft
Kinderschutzbeauftragter des Fußballkreises Rhein‑Erft
E‑Mail: max.roebel(at)fvm.de

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