Moderne, nachhaltige Spiele kann es nur mit und nicht gegen den Willen der Menschen im Land geben. Als einzige Bewerberregion führt KölnRheinRuhr deshalb in allen am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch und setzt auf eine breite Zustimmung aus der Bevölkerung. Denn keine andere Bewerbung – national wie international – wird sich auf so eine breite demokratische Legitimation stützen können wie die Bewerbung aus Nordrhein-Westfalen. Im April 2026 sind daher über 4 Millionen Menschen in den 17 Kommunen der Bewerbung stimmberechtigt.
Wir haben anlässlich des Abstimmungszeitraums Stimmen von aktiven, ehemaligen, ehrenamtlichen und hauptamtlichen Vertreter*innen aus dem FVM und der Politik eingeholt:
Dirk Brennecke
(FVM-Geschäftsführer)
Ich bin für Olympia, weil ich 2004 in Athen erlebt habe, welche Freude, Energie und Offenheit die Spiele in einer ganzen Stadt auslösen können. Diese besondere Atmosphäre hat mich tief beeindruckt. Olympia ist eine Chance, unserer jüngsten Generation einen Moment zu schenken, der sie ein Leben lang begleitet.
Sandra Fritz
(FVM-Geschäftsführerin)
Ich bin für Olympia, weil uns die Bewerbung für KölnRheinRuhr die einmalige Chance bietet, den Sport in der Region gezielt weiterzuentwickeln und seine Bedeutung für unsere Gesellschaft nachhaltig zu stärken. Als Leading City steht Köln im Zentrum dieser Vision – und wir als Verband wollen als starker Partner dazu beitragen, den Sport in all seinen Facetten voranzubringen. Gemeinsam können wir diese Vision Wirklichkeit werden lassen. Lasst uns daher beim Bürgerentscheid ein starkes Zeichen setzen.
Sascha Hendrich-Bächer
(Leiter der Sportschule Hennef)
Ich bin für Olympia, weil wir hier in der Sportschule Hennef jeden Tag erleben, wie Sport Menschen stärkt und verbindet. Die Olympischen Spiele in KölnRheinRuhr wären ein außergewöhnlicher Impuls für den Nachwuchs, für unsere Vereine und für die gesamte Region. Sie würden zeigen, dass wir gemeinsam Großes bewegen können – sportlich, gesellschaftlich und kulturell.
Torsten Burmester
(Oberbürgermeister der Stadt Köln)
Ich stimme für Olympia – und werbe sogar dafür –, weil ich als Oberbürgermeister fest daran glaube, dass Olympische und Paralympische Spiele Köln einen enormen Schub geben und unsere Stadt nachhaltig voranbringen.
Christos Katzidis
(FVM-Präsident)
Ich bin für Olympia, weil diese Spiele die Menschen wieder weltweit verbinden wird und für viele positive Emotionen sorgen wird. Zudem bieten die Olympischen Spiele die Chance, unsere Region KölnRheinRuhr als weltoffene, sportbegeisterte und moderne Metropolregion zu präsentieren. Sie können einen nachhaltigen Impuls für Sport, Infrastruktur und das gesellschaftliche Miteinander in unserer Heimat setzen.
Dr. Stephan Osnabrügge
(Ehemaliger Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes und langjähriger Vizepräsident des FVM)
Ich bin für Olympia, weil ich bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 die Begeisterung der Menschen und der Sportlerinnen und Sportler erleben durfte. Wir sollten uns diese Chance, den Sport und seine Werte zu den Menschen zu bringen, nicht entgehen lassen.
Ratsbürgerentscheide in NRW: So geht's
Für wann ist der Ratsbürgerentscheid geplant und wie läuft er ab?
Bis zum 19. April 2026 können die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Kommunen der Region Rhein-Ruhr über die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 abstimmen. Grundlage dafür sind sogenannte Ratsbürgerentscheide, eine Form der direkten Demokratie, bei der die Entscheidung über eine konkrete Frage vom Stadtrat an die Bevölkerung übertragen wird (§ 26 Gemeindeordnung NRW). Die Abstimmung erfolgt über eine Ja-/Nein-Frage: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt N.N. an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?".
Abstimmungsberechtigt sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in einer der teilnehmenden Gemeinden wohnen. Die Abstimmungen werden ausschließlich per Brief durchgeführt. Damit das Ergebnis gültig ist, muss eine Mindestbeteiligung erreicht werden. In Städten mit über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gilt ein sogenanntes Abstimmungsquorum von 10 Prozent. Dies bedeutet, dass die Frage nur dann wirksam im Sinne der Mehrheit der gültigen Stimmen entschieden ist, wenn diese Mehrheit zugleich auch mindestens 10 Prozent der Bürger der Gemeinde entspricht. In kleineren Kommunen liegt das Abstimmungsquorum bei bis zu 20 Prozent. Entscheidet sich die Mehrheit der gültigen Stimmen für „Ja“ oder „Nein“ und wird das Abstimmungsquorum erreicht, ist das Ergebnis bindend.
Text: FVM & Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen/Olympiabewerbung NRW
