Anwärterlehrgang als Start der Karriere - 37 neue Schiedsrichter

Ob Manuel Gräfe, Felix Brych oder Tobias Stieler, sie alle haben mal klein angefangen und zwar mit dem Anwärterlehrgang. Damals haben vermutlich die wenigsten der heutigen Bundesligaschiedsrichter mit dieser Karriere gerechnet. Aber es zeigt, dass es möglich ist und so kamen nach einem rekordverdächtigen Anwärterlehrgang im vergangenen September, 37 neue angehende Schiedsrichteranwärter/-innen Ende Januar nach Köln-Weiden, um sich in den Räumen des Georg-Büchner Gymnasiums ausbilden zulassen. Vielleicht ist unter Ihnen ja die nächste Bibiana Steinhaus oder der nächste Sascha Stegemann.

von Konstantin Lienig

Anwärterlehrgang als Start der Karriere - 37 neue Schiedsrichter

Es ist für viele der jungen Anwärter der Traum, der Traum einmal in der höchsten deutschen Profispielklasse zu pfeifen. Ohne Zweifel ist der Weg nicht einfach, jedoch ist er machbar. Alle Schiedsrichter des DFBs sind zu ihrem Hobby durch den Anwärterlehrgang in ihrem Verein gekommen. Auch Sie haben vermutlich nicht damit gerechnet, dass dieses Hobby einmal diese Leistungsklasse erreichen wird. Bestes Beispiel für diesen Weg ist Sascha Stegemann aus unserem Verband. Ebenso wie die 37 neuen Anwärter, hat Sascha einen Anwärterlehrgang im Verband besucht und nun, nach viel Arbeit und Talent, pfeift der vermutlich einer von 25/30 damaligen Anwärtern Bundesliga und ist international unterwegs. Da wir im Verband selbstverständlich nicht alle Bundesliga pfeifen können, möchten wir jedoch dafür sorgen, dass unsere Schiedsrichter auf ein sehr gutes Niveau im Bereich der Regelkenntnis kommen.

Am Freitag, dem ersten der vier Ausbildungstage, standen zunächst organisatorische Informationen auf der Agenda. Jeder der neuen Anwärter, erhielt viel Lesestoff in Form von Schiedsrichterzeitungen und einem Regelheft um mit Situationen der Bundesliga lernen zu können. Außerdem wurde von Allzweck für jeden neuen Schiedsrichter ein Starter-Set gesponsert. Hierbei konnten sich die jungen Anwärter über eine Gelbe und Rote Karte, eine Wählmarke sowie ein paar Spielnotizkarten freuen.

Regeltechnisch wurdern vor allem die ersten acht der 17 Regeln besprochen. Vorgetragen und erklärt wurden diese an beiden Tagen von dem Team des Lehrstabes unter der Leitung von Michael Olligschläger.

Auch am zweiten Tag freute sich der Kreis über zahlreiches Erscheinen der interessierten Anwärter. Der Tag beinhaltete sowohl Regelkunde (Regeln neun bis 17)  als auch das Erstellen eines Gruppenbildes, sowie Portraits, welche zeitnah in die Schiedsrichtergalerie eingefügt werden. Durch die gute Vorbereitung des Lehrstabes ist der Kreis sehr erfreut - nachdem beim vergangenen Lehrgang 44 neue Schiedsrichter hinzugewonnen wurden - eine beeindruckende Anzahl von 37 bestandenen Schiedsrichterprüfungen zu berichten. An dieser Stelle wollen wir allen Mitgliedern des KSA und des Lehrstabes für den reibungslosen Ablauf und die perfekte Vorbereitung danken.

Somit hoffen wir natürlich, dass unter ihnen bald ein neuer Bundesligaschiedsrichter ist, jedoch sind doppelt so froh darüber, 37 neue begeisterte Schiedsrichterkollegen hinzugewonnen zu haben.

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